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Der rote Powerzwerg

25/04/2021

Der rote Powerzwerg

Der heutige Post befasst sich mit einer chinesischen Pflanze, deren Samen Marco Polo im späten 18. Jahrhundert nach Europa brachte. Sie wird sogar von den Astronauten der ISS im Weltraum angebaut. Auszeichnend ist ihr fein-würziger Geschmack.

Die Pflanze des heutigen Artikels ist der Rettich, genauer seine rotschalige Unterart, die Radieschen. Sie enthalten eine breite Palette von C-, E- und B-Vitaminen, Beta-Carotin, Aminosäuren, sowie mehrfach ungesättigte Fettsäuren und viele Makro- und Mikronährstoffe, die ein Mensch benötigt. Hervorzuheben in Bezug auf die menschliche Ernährung, ist weiterhin der geringe Kaloriengehalt dieser roten Power-Knolle.

Wie viele Pflanzen aus der Familie der Kreuzblütler, sind auch die Radieschen empfänglich für Blattdüngungsmaßnahmen, zur Sicherung der Qualität und Transportfähigkeit. Selbstverständlich sind diese Maßnahmen immer nur eine Ergänzung zur Bodendüngung und können diese nicht ersetzen.

Besonders bei frühen Saatterminen kann es durch Bodentemperaturen unter 10°C dazu kommen, dass ein akuter Phosphormangel auch bei guten Bodenversorgung auftritt. Um diesem Mangel entgegenzuwirken sollte Complesal® P Max zwischen dem 4- und 6-Blatt Stadium angewendet werden. Wird dies mit 1,5 l/ha Complesal® MicroMix mit 1,5 l/ha kombiniert, können Chlorosen verhindert, die Wurzelaufnahme von interagierenden Nährstoffen verbessert und die Wurzelbildung verstärkt werden.

Als Kreuzblütler sind auch Radieschen vor Pilzen wie der Kohlhernie und dem falschen Mehltau zu schützen. Relevante Schädlinge im Radieschen Anbau sind Erdflöhe, die kleine Kohlfliege und der Japankäfer, wobei die weitere Ausbreitung des Japankäfers in Europa unbedingt zu vermeiden ist. 

Ein spezielles Problem des Radieschen Anbaus ist das „Radieschenknacken“ Die Ursachen dieses Phänomens sind einer ungleichmäßigen oder übermäßigen Bewässerung, in einer übermäßiger Stickstoffversorgung oder einem zu geringem Calciumgehalt der Zellwände zu suchen. Gegen zu geringen Calciumgehalt in den Zellwänden sowie zur Verbesserung der Transportfähigkeit können wir Ihnen eine Behandlung mit Complesal® Ascofol Ca empfehlen. Diese Behandlung sollte etwa eine Woche vor der Ernte, mit einer Dosierung von 2 l/ha, durchgeführt werden.

Wir wünschen Ihnen auch in diesem Jahr viel Erfolg im Gemüseanbau und unterstützen Sie gerne mit maßgeschneiderten Produkten für Ihre Sonderkultur! 

Falls Sie Fragen zu den Complesal®-Produkten haben, stehen Ihnen selbstverständlich unsere Mitarbeiter telefonisch und per E-Mail zur Verfügung.

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